Medien

Zofinger Tagblatt

ZT-Wahltalk: Eine BDP-Frau und ein SVP-Mann zum Formstand ihrer Partei

Die SVP hat Mühe, ihre Themen – Einwanderung, Kampf gegen das Rahmenabkommen - im Wahlkampf zu positionieren. Und mit dem Rücktritt von Eveline Widmer-Schlumpf aus dem Bundesrat hat die BDP ihr wichtigstes Zugpferd verloren. Nun kämpft die Kleinpartei um ihre Existenz. Diese Woche waren die BDP-Kandidatin Natascha Basler und SVP-Kandidat Christian Glur aus der Region Gast im ZT-Talk – und sprachen unter anderem über den Formstand ihrer Parteien, ausgefallene Plakate, veraltete Homepages und Auftritte auf Facebook.

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Aargauer Zeitung

Wahlplakate sind vielen ein Ärgernis –in gleichem Masse sind sie aber auch Kultur

Wahlplakate sind nicht besonders beliebt. Vor allem nicht, wenn sie so gehäuft anzutreffen sind, wie das jetzt der Fall ist. Die Leute beklagen die temporäre Verschandelung der Landschaft, die wilden Sitten der Plakatierer. Den Vandalismus der Überforderten. Kaum jemand aber erkennt die einzigartige kulturelle Leistung, welche die Parteien plakatierend erbringen; sie tun dies absichtslos und ohne Absprache – sie wollen ja nur ihre Plakate aufhängen.

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Zofinger Tagblatt

Ehemaligentreffen der SVP: «Grusige» Parteien und glückliche Kühe

Der Regen prasselt nieder in Glashütten. Etwa so, wie die Kritik am aktuellen Wahlplakat der SVP, auf dem diese die anderen Parteien als Maden karikiert. Das Diskussions-Thema am Apéro des SVP-Ehemaligen-Treffens auf dem Hof von Walter und Christian Glur ist gesetzt. Die Maden geben zu reden. Als der aktuelle Aargauer SVP-Präsident Thomas Burgherr dazustösst, sagt er gleich: «Das hätten wir nicht gebraucht im Aargau, wir haben wichtige Regierungsrats- und Ständeratswahlen.»

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Leserbrief AZ/ZT - 22. August 2019

An die Redaktion AZ/ZT
Sehr geehrte Damen und Herren

Im Stallgespräch mit Christoph Blocher ist leider ein gravierendes Missverständnis passiert. Darf ich Sie bitten, dies in einem Leserbrief richtig zu stellen.

Herzlichen Dank.


Richtigstellung zur Aussage: “Direktzahlungen braucht es nicht“

In der Ausgabe von Mi. 21.08.2019 der AZ/ZT im Bericht: „Grusige „ Parteien und glückliche Kühe wurde ich im Gespräch mit Christoph Blocher falsch verstanden: Es bräuchte eigentlich keine Direktzahlungen. Das stimmt natürlich nicht! Dazu möchte ich wie folgt Stellung nehmen.

Meine Aussage „eigentlich bräuchte es keine Direktzahlungen“ stimmt in keiner Art und Weise.

Kein Landwirtschaftsbetrieb könnte ohne Direktzahlungen überleben, ausser wir hätten kostendeckende Produzentenpreise wie zum Beispiel Fr. 1.05 für Milch und über Fr. 1.-- pro Kilogramm Weizen, wie vor 25 Jahren und nicht bloss 50 Rappen wie heute.

Die Direktzahlungen sind eigentlich dazu da, die Preise der einheimischen Lebensmittel in den Läden tief zu halten. Wir Bauern müssen aber für den Erhalt der Direktzahlungen immer wie grössere Leistungen erbringen. Wir stehen also dauernd unter Druck möglichst kostengünstige Lebensmittel mit höchsten Anforderungen, sei es im Gewässer-, Tier- Umwelt- oder Biodiversitätsbereich zu liefern.

Dieser Spagat belastet die Bauernfamilien in der Schweiz je länger je mehr und manchmal wünschte man sich die Zeit zurück, wo es noch keine Direktzahlungen gab und eine Bauernfamilie durch den Verkauf der erzeugten Produkte auf dem Landwirtschaftsbetrieb gut leben konnte.

Christian Glur, Meisterlandwirt, Grossrat, Nationalratskandidat

Glashütten-Murgenthal

Zofinger Tagblatt

Bester Jung-Landwirt ist aus Glashütten

Dieses Jahr schlossen im Kanton Aargau 83 Junglandwirte (EFZ) und neun Agrarpraktiker (EBA) ihre Berufsausbildung am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen ab. Einer der vier im ersten Rang des Kantons kommt aus der Region und absolvierte die Lehre auf dem Glurhof in Glashütten. Es ist dies Philipp Miesch, der einen hervorragenden Notendurchschnitt von 5,7 erreichte. «Diese tolle Leistung macht mich stolz und zeigt, dass ich in der Vorbereitung auf die Prüfungen das richtige gelernt habe», sagt der 27-Jährige, der die Lehre zum Landwirten als Zweitausbildung machte. Vom guten Resultat beflügelt, will er seine Berufsbildung fortsetzen: «An der Höheren Fachschule möchte ich mein landwirtschaftliches Wissen vertiefen und mich zum Agro-Techniker ausbilden lassen.»

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Zofinger Tagblatt

Glashüttner Fleischproduzent will in den Nationalrat

Auf dem Betrieb von Bauer und SVP-Grossrat Christian Glur in Glashütten, im Schatten des mächtigen Boowalds, leben über 400 Tiere. Dennoch ist es an diesem winterlich kalten Dezembertag erstaunlich ruhig, als Glur über den Hof zu den Freilaufställen geht. Im Freien stehen die drei Esel auf der Weide vor dem Haus. Das Rindfleisch, das dereinst vor allem auf den Tellern von Restaurants landet, entsteht hier aber ausschliesslich im Stall. Der 43-Jährige betont, er sei Produzent. Die 250 Mastrinder und 200 Schweine hält er nach den Richtlinien des Qualitätsmanagements Schweizer Fleisch, welche über den Richtlinien des Tierschutzgesetzes liegen. «Die Leute haben wenig Ahnung von der Realität der Bauern», sagt Glur. Er selbst verzichtet auf zusätzliche Labels wie Bio oder andere. «Es wird zwar derzeit 60 bis 70 Prozent Labelfleisch produziert, doch im Laden kaufen die Leute nur 30 Prozent», so Glur. Der Rest werde dann abgepreist.

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Tele Züri

Kampf gegen Littering

«Unsere Wiesen verkommen immer mehr zu Abfallhalden» – Landwirt Christian Glur prangert die Wegwerfgesellschaft an. Die Leidtragenden seien in erster Linie die Tiere. Erst vor wenigen Tagen musste ein junges Rind notgeschlachtet werden, weil es Futter frass, das mit Alusplitter versehen war. Wie kann man dem Abfallproblem Herr werden? Hohe Bussen oder mehr Aufklärung? Die kontroverse Diskussion heute im «TalkTäglich».

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Christian Glur
Glurhof, Dorfstrasse 71
4856 Glashütten

Tel. 062 926 16 57
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